| FAQ | Frequently asked Question (dt.: häufig gestellte Fragen) |
| Info:
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Alphabetisch geordnet die wichtigsten Begriffe und Erklärungen. |
| Abspielen | Technik |
Info: |
Jede Seite der Laserdisc wird von innen nach außen gelesen. Die Lasereinheit ist dabei unten. Somit ist die als Seite 1 gelabelte Seite eigentlich die Seite 2 - und umgekehrt. |
| Anzahl | Weltweit |
Info: |
Player: ca. 7 Millionen verkaufte Einheiten. Titel:
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| Audioformate | Analog, PCM, AC-3, DTS |
Info: |
Analogton: Die ersten LDs (Laservision) hatten 2 analoge Tonspuren. Bei den NTSC Titeln kam mit dem CX-System ein Dolby B ähnliches Rauschunterdrückungssystem dazu. PCM: Bei den PAL LDs wurde Mitte der 80er Jahre der unkomprimierte 16Bit, 44.1 kHz CD Ton eingeführt. Dafür mussten die 2 analogen Spuren weichen. Bei NTSC nicht. Bei den NTSC Titeln wurde später der rechte analoge Audiokanal durch ein AC-3 Signal ersetzt. 448 kBit/s Datenrate. DTS findet sich auf wenigen NTSC Titeln in der Digitalspur. Üblicherweise mit 1411 kBit Datenrate. |
| Bildformate | Zeilenanzahl | |||||||||||||||
Info: |
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| Bildplatte | Datenträger |
Info: |
Bezeichung für die erste Generation
der Laserdisc. Unterschied zur nachfolgenden Laserdisc war der analoge Ton. |
| CAV / CLV | Aufzeichnungsformat | ||||||||||||||||||||||||||||||
Info: |
Diese beiden Begriffe kennzeichnen unterschiedliche Aufzeichnungsformate auf der Disc. Hauptunterschied ist die Spielzeit. CLV Discs habe eine wesentlich längere Spielzeit. CAV Disc dafür besondere Features beim Abspielen. Die Strecke, die bei einer Umdrehung der Disc zurückgelegt wird, ist innen kürzer als außen, da bei größerem Radius auch der Umfang steigt. In den äußeren Regionen der LD kann die Umdrehungsgeschwindigkeit reduziert werden, da für die Bild- und Toninformationen eine gleichbleibende Lesegeschwindigkeit ausreichend ist. Laserdiscs werden mit einer Geschwindigkeit von 11 Metern pro Sekunde gelesen. Dies führt innen zu 1800 Umdrehungen pro Minute und außen zu 600 Umdrehungen (im Vergleich dazu die Audio-CD: 1,25 Meter pro Sekunde, 200 bis 500 Umdrehungen pro Minute). Nebenwirkung dieser hohen Geschwindigkeit sind zum Teil erhebliche Laufgeräusche des LD-Players. Dieses Verfahren der variablen Umdrehungsgeschwindigkeit, aber gleichbleibender Lesegeschwindigkeit, nennt sich "Constant Linear Velocity" (CLV). Die Industrie führte auch die Bezeichnung "Extended Play" dafür ein. Ein anderes Verfahren nennt sich "Constant Angular Velocity" (CAV) oder im Industriesprachgebrauch "Standard Play". Bei diesem Format bleibt die Umdrehungsgeschwindigkeit konstant bei 1800 Umdrehungen pro Minute. In den äußeren Regionen der Platte sind die Informationen weiter auseinander gespeichert als in den inneren Regionen. Das CAV Format bringt eine Reihe von Vorzügen mit, aber auch einen großen Nachteil: Auf CAV-Discs passt nur die Hälfte der Informationen einer CLV-Disc, man muss also doppelt so häufig die Seite oder Platte wechseln. Die Features der beiden Formate im Überblick:
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| CD Video | Datenträger |
Info: |
Nicht zu verwechseln mit der Video CD, einer CDROM mit digitalem Bild und Ton. CD Video war er Relaunch Begriff für die PAL Laserdisc. Kennzeichnend
der digitale Ton, daher die Namensanlehnung an die CD Audio. |
| CD Video Single | Aufzeichnungsformat |
Info: |
Die 5-Zoll-Laserdisc war Ende der 80er Jahre auch unter dem Begriff "CD Video Single" bekannt. Sie enthielt die üblichen echten Audio-Tracks (zum Abspielen im CD-Player) sowie in der Regel einen Video-Track (zum Abspielen im LD-Player). Es erschienen etwas mehr als 300 Titel in diesem Format, das von der Industrie als Variante der CD-Single (eben eine Single- oder Maxi-CD mit Musikvideo) positioniert wurde. Durch den Pressvorgang wie bei einer Audio CD ist hier keine lange Haltbarkeit gewährleistet. Nach ca. 10 Jahren fangen die meisten Videotracks an, deutlich an Bild- und Ton einzubüßen. Bei den normalen Digital Audiotracks ist dieser Verlust noch nicht sofort zu bemerken. |
| Formate | Mechanik |
Info: |
12 Zoll (30 cm) 8 Zoll (20 cm) 5 Zoll (12 cm) Während die 5- und 8-Zoll-Varianten häufig für Musikvideos verwendet wurden, sind alle Spielfilme auf der populären 12-Zoll-Laserdisc (30 cm Durchmesser) erschienen. Ohne Cover bringt eine 12-Zoll-LD etwa 200 Gramm auf die Waage. Durch das Format konnte die gesamte Infrastruktur (Cover, Kartons, Schutzhüllen, Regale) der Schallplatten übernommen werden. Das Mittenloch ist übrigens nicht ganz so groß wie das der 45er Vinyl Singles. |
| FSK | Deutschland |
Info: |
Jeder in Deutschland der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Film ist der FSK Institution zwecks Freigabe vorzulegen. Diese prüft den Film und stuft diesen in eine Altersklasse ein. |
| Haltbarkeit | Technik |
Info: |
Eine Laserdisc ist theoretisch unbegrenzt haltbar - ebenso lange wie Audio-CDs. Laserdiscs sollten "stehend" also vertikal gelagert werden und nach Verwendung wieder in die Schutzhülle gesteckt werden. |
| Kopierschutz | Macrovision |
Info: |
Es gibt keinen Kopierschutz auf der Laserdisc. Das Bild kann auf jeden VHS Videorecorder aufgezeichnet werden. |
| Laserrot | Verfallserscheinung |
Info: |
Der Begriff Laserrot [sprich:Läiserrott] kommt aus dem Englischen von Rotten (dt.: vergammeln) und hat nichts mit der Farbe Rot zu tun. Die LDs verrosten einfach von innen heraus. Aber keine Panik. Nicht jede Scheibe ist davon betroffen. Zur Beruhigung: LDs halten ca. 30 - 50 Jahre. Dann wirds wahrscheinlich eher schwierig, die passenden Abspielgeräte zu bekommen. Der Effekt tritt besonders bei Titeln aus den 80er Jahren auf. Betroffen sind viele Bildplatten von 1981/82 - und vorallem die kleinen CD-Video Singles. Zu sehen sind im Bild weisse Aussetzer/Punkte. Wie Schnee, vergleichbar mit schlechtem SAT-Empfang. Das kann für Seite 1 und 2 völlig unterschiedlich sein und auch gleiche Titel unterschiedlich treffen. Hauptursache ist Feuchtigkeit in der LD, die die Aluminiumschicht oxidieren lässt. Ja, Alu rostet eigentlich nicht, aber es oxidiert wie jedes andere Metall. Und Alu ist auf den kleinen Pits, die die Bildinformation tragen, zur Reflexion aufgedampft. Das Phänomen hat seine Ursache im verwendeten Kleber, der zum Zusammenkleben der beiden Schichten der Laserdisc verwendet wurde, oder in Luftblasen, die beim Klebevorgang eingeschlossen wurden. In den frühen 80er Jahren wurde bei der Herstellung noch keinen größeren Wert auf staubfreie Räume gelegt. Dies konnte zur Einschliessung von Staubpartikeln führen. Die Aluminiumschichten solcherart falsch hergestellter Laserdiscs können mit der Zeit oxidieren, was eben zu kleinen silbernen und farbigen Punkten und Strichen im Bild führt. Der Befall von Laser Rot ist ein schleichender Vorgang. Er kann nach einigen Jahren langsam mit vereinzelten Bildstörungen beginnen, im Laufe der Zeit aber erheblich schlimmer werden. Rein äußerlich an der Laserdisc selbst ist die Beeinträchtigung durch Laser Rot nicht zu erkennen. Kurze Bildstörungen sind eher auf Verunreinigungen der Plastikschicht - meist Fingerabdrücke - zurückzuführen. Diese können mit Fensterreiniger / Sidolin entfernt werden. Alkohol kann in Notfällen vorsichtig benutzt werden. Terpentin und Apfelkorn sind ungeeignet. |
| Letzten Pressungen | Die letzten deutschen Titel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Info: |
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| Matted (abgedeckt) | Bildformate |
Info: |
Oben die TV-Version, unten die Laserdisc. Hier wurde der Film hauptsächlich für die TV- und Videovermarktung produziert, im 1:1.33 Vollbildformat - Negativformat.
Die Kinozuschauer bekommen dann ein "abgemattetes" Bild, d.h.
die Bildbereiche oben und unten werden abgedeckt. Beim Dreh wird schon
darauf geachtet, das die wesentliche Handlung in der Bildmitte stattfindet.
Ansonsten gibt es angeschnittene Köpfe. Einige Filme auf LD sind
abgematted und damit in der Kinofassung - nicht extra "verstümmelt". |
| Modulation | Die Pits auf der Scheibe... |
Info: |
... oder wie kommt das Bild da raus!
Digitale Daten können analog gespeichert werden (z.B. Datasette, vom C64 bekannt) oder auch umgekehrt. Das Format der Daten sagt absolut nichts darüber aus, wie diese auf dem Medium gespeichert sind. Ein Medium kann z.B. optisch oder magnetisch sein, mit analogen oder digitalen Daten hat das aber erstmal nichts zu tun. Letzteres ergibt sich nur daraus, wie die vom Medium gelesenen Daten hinterher interpretiert werden. Das Bildsignal einer LD ist natürlich analog, aber es ist nicht analog sondern optisch (und damit auch binär) gespeichert. Wenn es analog gespeichert wäre, dann hätte eine LD eine Oberfläche wie eine Schallplatte. Sprich: Die Höhen und Tiefen des Signals würden sich physikalisch auf der Oberfläche wiederspiegeln, was bei einem optischen Medium nahezu unmöglich wäre. Genauso ist es bei der CD: Die Daten darauf sind eine Lange Kette aus
Nullen und Einsen, aber d.h. nicht, dass sich das genau so auf der Oberfläche
wiederspiegelt. Was auch schwierig wäre, da bei einer CD der Übergang
von einem Pit zu einem Land (und umgekehrt) die Information codiert, nicht
das Pit/Land selbst. Aber ich schweife zu weit ab... Mit einem CD-Brenner
kann man keine LD erzeugen, da sind wir uns wohl einig. Laserdiscs bauen auf der selben Technik wie die CDs auf. Die LD speichert zeitgleich insgesamt 5 Signale: eine für Video und 4 für Audio (2x Analog und 2x Digital - bei NTSC). Alle Signale stammen aus einem Multiplex, d.h. sind aus Einzelträgern von einem Summensignal herausgelöst, ähnlich mehreren UKW Sendern aus einem Frequenzband. Dieser Träger wird durch Pulse Width Modulation (PWM) aus den einzelnen Bits unterschiedlicher Länge erzeugt. |
| PAL / NTSC | Aufzeichnungsformat |
Info: |
Das Bild ist auf einer Laserdisc oder Bildplatte immer analog aufgezeichnet. Und zwar im Composite Verfahren. Das bedeutet, das Helligkeits- und Farbinformationen zusammen in einem Träger moduliert sind. S-VHS (Y/C) Ausgänge an Laserdiscplayern bringen so überhaupt nichts an Bildverbesserung. Viele Player sind nur für eine Norm tauglich. Erst in den späten Jahren kamen Multinormplayer auf den Markt. Secam LDs sind nicht erschienen. |
| Pan&Scan / Letterbox | Bildformate |
Info: |
Der Film Demolition Man mit Silvester Stallone und Sandra Bullock. Oben eine in TV gezeigte Szene, unten der gleiche Ausschnitt von der Laserdisc im 1:2.35 Bildformat (Letterbox -> "Briefkastenschlitz"). Hier wird besonders deutlich, daß das Vollbild Sendeformat (1:1.33) für einen Kinofilm im Breitwandformat nicht geeignet ist. Das Fernsehen zeigt uns Zuschauern fast nur die "Hälfte" (40% fehlt) !
Mittels "Pan&Scan" Technik ist hier immerhin auf den linken Bildausschnitt gezoomt worden. Auf der LD ist wesentlich mehr von den Darstellern zu sehen, manche Handlung wird eben nur im (Heim-) Kino richtig verständlich. Pan&Scan ist nur ein Kompromiss für das Massen-Fernsehen -
denn wer möchte schon einen Fim im 1:2.35 Format auf dem 34cm Porti
sehen - womöglich aus 3 Metern Entfernung.... |
| Pioneer | Nummernsystem | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Info: |
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| Player | Unterlagen für Reparatur |
Info: |
Wer eine Bedienungsanleitung für seinen LD-Player oder andere elektronische Geräte sucht wird hier fündig: Schaltungsdienst Lange www.schaltungsdienst.com Tel. : 0180/5255958 * Im folgenden die Preise fuer die Bedienungsanleitungen: Video 7,00 € Anmerkung Daniel: Schaltungs- und Serviceunterlagen sind teurer, aber lohnenswert! Versand 1,50 € Sofern Sie zustimmen, dass Schaltungsdienst Lange den Betrag abbuchen darf, entfallen die Versandkosten. |
| Spielzeiten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Info: |
Die große 12" (30cm) LD wurde so konstruiert, um einen typischen Spielfilm von 2 Stunden Dauer wiederzugeben. |
| SUPER35 | Negativformat |
Info: |
Oben die Vollbild-Version der dt. LD, darunter die sogenannte Widescreen Version. Die Vollbild Fassung wurde nicht nur durch Pan& Scan aus dem Kinobild kopiert, bei näherem Betrachten wird deutlich, das aus dem Filmnegativ 2 Filme erstellt wurden:
Die VB-Fassung (1:1.33) bekommt hier die volle Negativ-Bildhöhe und wird mittels Pan&Scan aus dem großen Negativ (1:1.66) kopiert. Die Darsteller wirken aber nicht so großformatig, wie bei echtem Pan&Scan aus dem Kinonegativ, da die Handlung bewußt in den unge- "matted"-en Bereich gelegt wurde. So geht an den Seiten nicht viel Bildinhalt verloren. Damit die WS-Fassung auch richtig "wide" ist, wird das 1:1.66 Negativ leicht auf das übliche 1:1.85 Format, hier besonders oben und ein wenig unten, abgematted. |
| TED System | Vorläufer der Bildplatte |
Info: |
Das System erschien erstmailg zur Funkausstellung in Berin 1973. Dort präsentierte Telefunken den TED-Bildplattenspieler TP 1005 (TED = Television Disc), der für DM 1.148,- ab Januar 1974 in den Handel kommen soll. Eine 10-Minuten-Platte soll je nach Inhalt etwa DM 10,- bis DM 25,- kosten. Mit einer Nadel wird die Scheibe abgetastet. Ca. 300 Titel erschienen in den Folgejahren. |
| Transfer | NTSC nach PAL |
Info: |
Transfer NTSC60 zu PAL50: Doppelkonturen durch "Zwischenbilder", da hier 30 Bilder auf 25 Bilder pro Sekunde konvertiert werden. Einfach alle 6 Bilder nur eines fallenlassen geht aber nicht, das würde zu zeitlichen Ungenauigkeiten (Rucken beim Schwenk) führen - deshalb werden Zwischenbilder errechnet. Digital mit Bewegungsvektoren wäre gut, aber teilweise zu teuer. Daher werden 6 aufeinanderfolgende Bilder mit Hilfe von Zwischenbildern auf 5 in der selben Laufzeit durch Bildaddierung und gewichtung zusammenaddiert. Ergebnis siehe oben. Diese Filme haben in der Datenbank Bildqualität 4 (mies) bekommen. Fast alle TV-Serien aus dem NTSC-Land werden hierzulande so ausgestrahlt. Das Standbild der Videoaufzeichnung bringt es an den Tag. Die Privatsender verfahren aber auch mit Spielfilmen so, diese werden verlangsamt gezeigt, damit die nötige zeitliche Länge erreicht wird (90/120 Minuten), um noch einen Werbeblock schalten zu dürfen!
Das kommt eben bei einem Transfer von FILM24 zu NTSC60 zu PAL50 heraus! Die Beispiele zeigen Blutgericht in Texas, Ghostbusters2 und Blade. Wie zu sehen ist, ist nicht mehr viel zu sehen! Bei Bewegungen ruckelt es, Doppelkonturen trüben im wahresten Sinne den Filmspaß. |
| Wenden | Handling |
Info: |
Eine Laserdisc besteht aus 2 Seiten, wovon meist beide Seiten bespielt sind. Während des Abspielvorganges muss die Laserdisc "gewendet" werden - bei preisgünstigen Playern erfolgt dies manuell durch den Benutzer, hochwertigere Player besitzen eine Wendeautomatik. |
| Mehr... | |
Info: |
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